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Tom Krimi
“WHY DON´T WE”
VÖ: 09.03.2012 / Label: treat/ Vertrieb: timezone
Als “Kind einer kulturell besetzten Zone” wuchs Tom Krimi in Bremen mit jenem anglo-amerikanischem Pop und Rock auf, den vor allem der britische Soldatensender BFBS ins heimische Wohnzimmer funkte.
Nachdem er sich in unzähligen Bands zwischen Avantguardepop und experimenteller Musik ausgetobt hatte, zog es ihn nach Berlin.
Nach frühen Erfolgen als Duo STEREO DE LUXE produziert und schreibt er seither für RAZ OHARA and the odd orchestra, ELLEN ALLIEN, ERIK & ME, ERVING, LABRADOR, sowie HERBST IN PEKING.
2007 veröffentlicht Tom Krimi seine erste Soloplatte. “LIGHTS OFF” enthält 12 Kompositionen und wird als Download vertrieben.
Er liebt Herausforderungen und arbeitet viel und gern. Manchmal verliert er sich darin. So vergehen über die Arbeit an anderen Projekten einige Jahre bevor Tom sich 2011 endlich wieder ins Studio begibt, um “WHY DON´T WE” einzuspielen. Aus einer Flut von über 30 Tracks schaffen es 13 Songperlen auf den Tonträger.
Konsequent pendeln die Songs von “WHY DON´T WE” zwischen eingängigen Melodien und suggestiven Klängen, folk- oder bluesgetränkten Momenten und beinahe filmischen Atmosphären. Fragile Passagen flirten mit eleganten Streichern, Folk-Pickings, sparsamen Keyboards, zartem Glockenspiel oder klagenden Slide-Melodien. Die geheimnisvolle Stimmung mancher Songs wird durch Tom Krimis charakteristischen Gesang verdichtet, samtweich schiebt er uns zuweilen bizarr anmutende Texte unter.
Als nachdenklicher Poet pendelt Tom Krimi zwischen Ironie und Grübelei. Szenischen Beobachtungen merkt man Krimis Liebe zu skurrilen Figuren an, manche tagebuchartigen Gedanken offenbaren auch persönliche Seelentücken des Künstlers.
So ist die erste Single ´DRINK, DRINK, DRINK` nicht etwa die neue Hymne nächtlicher Berlin Touristen sondern erzählt von der Schwierigkeit, dem vermeintlichen Schicksal entgegenzutreten. In vielen Songs wird – dem Albumtitel entsprechend – das Thema der Freiwilligen Unfreiheit auf- und abgearbeitet.
Seine Vorbilder – sei es Elvis Costello oder The Eels – hört man ab und an durchschimmern. Jedoch besitzt Tom Krimi etwas, was nur wenigen Musiker vergönnt ist – seinen eigenen Stil!
Tom Krimi bringt seine Platte nicht nur als CD, sondern auch im klassischenVinyl heraus.
TOM KRIMI and the blind are:
Dave Bennett_keys/backing vocals
Erik Lautenschläger_acoustic guitar/backing vocals
Alex Beyer_ bass
Achim Färber_drums
Minipops_minipops
Tom Krimi_electric guitar/vocals
22.1. Berlin, Kugelbahn
24.1. Potsdam, Waschhaus
Record Release Party 14.3. Berlin, Grüner Salon
Tom Krimi arbeitet derzeit an folgenden Produktionen:
Dr. Voltage
Herr Lautenschläger (feat. Erik Lautenschläger)
Raz Ohara and the odd orchestra
Ray Gibson
weitere Infos: Kontakt:
www.tomkrimi.com popup promotion
Stahltwiete 10, 22761 Hamburg
Tel.: +49 40 881666-41
promo@popup-records.de
Rex Joswig über Tom Krimi und “WHY DON´T WE”,
Reviewlayout für ´Melodie und Rhytmus`.
Musik für den langen Fünf-Uhr-Tee der Seele
Das Leben ist ein Krimi, sagt Tom und schreibt den Soundtrack für die Grauzone zwischen Vorsatz & Ausführung, für den langen Fünf-Uhr-Tee der Seele, wo man am Nierentisch Platz nimmt und mit dem Herrn der Kekse die Indizien des Schicksals im gedämpften Licht einer Stehlampe entspannt betrachtet, während sich auf dem Plattenteller eine frühe Elvis-Costello-Scheibe in der Auslaufrille dreht. Hier werden keine Gurkensandwiches gereicht, sondern ehrliches Gebäck. Tom Krimi hat auf seinem 2. Soloalbum die Art of Songwriting verfeinert, begibt sich in seitliche Arabesken aus rein hedonistischen Gründen und gibt auch mal den Crooner, wenn es Not tut. Er ist als Tagesreisender im Maßanzug unterwegs in Slowmotion, um die Details nicht aus dem Auge zu verlieren. Wie das Klicken des Revolvers beim Russisch Roulette oder die Trauer im Blick von Mary. Unfassbar dieses gepflegte Understatement, dabei sind doch eigentlich alle Lieder längst geschrieben und doch ist Tom Krimi mit Verve & Eleganz ein Album gelungen, dass noch wirkt, wenn die Musik schon längst nicht mehr spielt.
Leise ist auch eine Lautstärke & Stil kommt von Innen oder gar nicht. Und natürlich wird jemand sterben müssen, aber noch nicht auf dieser Platte. Dieser Mann verdient mindestens ein Dauerengagement in diesem bipolaren Cabaret am Place Pigalle, oder?
Mach’s gut Tom Krimi & danke für den Tee.
Tea Rex
(Berlin zur Wintersonnenwende 2011)
Tracklist:
1. blue boredom
2. candy
3. apathy
4. blue
5. cubical
6. mary
7. drink, drink, drink
8. mother up above
9. tomorrow night
10. I don´t like you
11. why don´t we
12. you´re ok
13. thirteen
Recorded by Uwe Effertz at psyfi studio except: drums, bass and electric guitar for tracks 1,2,3,5,6,7,8,12,13 were recorded live in lowswing-studio engineered by Guy Sternberg; drums and bass for tracks 4,9,10,11 were recorded live in palais aux étoiles, engineered by Stefan Ulrich, acoustic guitars were recorded in Tom’s livingroom, by Uwe Efferz and Lennart Weber
Mixed and produced by Uwe Effertz and Tom Krimi, 2011
Mastered by Darius van Helfteren in Amsterdam, 2011
Tom Krimi website: http://www.tomkrimi.com
www.treat.de © 2012
